Eckdaten der Kulturlandschaftsforschung
Das Forschungsprogramm 'nachhaltige Entwicklung österreichischer Landschaften und Regionen' ist ein Bestandteil
der umweltorientierten Auftragsforschung des Wissenschaftsministeriums. Es wird in Kooperation mit anderen
Bundes- und Länderressorts ausgeführt. Das Finanzvolumen der KLF beträgt 17,3 Millionen EUR. Da regionale,
länderbezogene und bundesweite Fragen und Interessen im Forschungsprogramm gleichrangig sind, werden die notwendigen
Budgetmittel in Form einer Verbundfinanzierung bereitgestellt.
Kofinanziert wird das Forschungsprogramm von
Bundeskanzleramt, Umwelt-, Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium und den Bundesländern, auch internationale
Forschungs- und Regionalförderungsmittel und private Sponsoren werden genutzt. (siehe
Verbundfinanzierung / Finanzierungspartner)
beteiligte Personen, Institutionen und Disziplinen
In über
70 Modulen und Projekten arbeite(te)n rund 500 Personen* aus
über 170 Institutionen: beteiligt sind Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
Forschungsanstalten des Bundes und der Bundesländer sowie zahlreiche private Forschungsinstitute
und freischaffende Wissenschafterinnen und Wissenschafter. 50 Projekte sind bereits abgeschlossen.
*
Bei den folgenden Zahlen-Angaben bezeichnet 'Anzahl der Forschenden' die Summe der Mitarbeiter
der einzelnen Module. Einzelne Personen kommen mehrmals vor, wenn sie in mehreren Modulen mitgewirkt haben.
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institutionelle Herkunft der Forschenden
299 Universität
47 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
29 Bund
5 Land
321 privat
54 nicht zugeordnet
beteiligte Universitäten
Institution Anzahl Forschende
- Universität Wien 90
- Universität für Bodenkultur Wien 79
- IFF - Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung 72
- Technische Universität Wien 14
- Karl-Franzens-Universität Graz 8
- Universität Salzburg 6
- Universität Klagenfurt 5
- Wirtschaftsuniversität Wien 5
- Universität Innsbruck 3
- Johannes-Kepler-Universität Linz 1
aus dem Ausland
- Universität Bern 3
- Universität Freiburg 2
- Universität Köln 2
- Georg-August-Universität Göttingen 2
- Universität Augsburg 1
- Ben-Gurion University of the Negev 1
beteiligte nicht-universitäre Institutionen
17&4 Organisationsberatung GmbH
ABC consulting
Agrar Plus GmbH
Agrarmanagement und Regionalentwicklung
AMOUR FOU Filmproduktion Gmbh
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Amt der Tiroler Landesregierung
Archäologie & Communication
ARCS - Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf Ges.m.b.H.
ARGE Kunststoff
ARGE Naturschutz
ARGE Naturschutzforschung und angewandte Vegetationsökologie
arp Arbeitsgruppe Raumplanung
AUBÖCK, KÁRÁSZ - Landschaftsgestaltung/ Architektur/ Design
Australian Housing and Urban Research Institute
Birdlife Österreich
Bodensee Akademie
Bogner & Golob KEG
BORG Hartberg
BrainBit Marketing
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bureau Deininger - Ziviltechniker
Büro für Angewandte Geographie
Büro für Ökologie und Landschaftsplanung
Büro für Raum- und Regionalplanung
Büro Geoöko
Büro Stadtland
Chefredakteur von 'Integra'
CULINAR - Institut für Ernährungskultur und Lebensmittelwirtschaft
CULTH
Designerteam
E.C.O. - Institut für Ökologie
EDV Firma Tscheinigg & Partner
Entwicklungsberater, Bildungstrainer
Fa. Wallenberger & Linhard
Fachschule Stiegerdorf
Firma ARGE Müllvermeidung
Firma Integral - Büro Hoffmann & Partner
Forstliche Bundesversuchsanstalt
Forum Umweltbildung
freie Wissenschafterinnen und Wissenschafter
Garabet Film
Geologische Bundesanstalt
GIBS
Gruppe Landschaft
HAK Hartberg
Helix - Forschung und Beratung
IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
IFS - Interdisziplinäres Forschungszentrum Sozialwissenschaften
IITF - Institut für Integrativen Tourismus und Freizeitforschung
Industriewissenschaftliches Institut
Innovationszentrum Weiz
Institut für Höhere Studien
Institut für Kommunalforschung und Gemeindeberatung
Institut für Ökologie und Umweltplanung
Institut für Österreichische Geschichtsforschung
Institutionen des Bundes
IWI - Industriewissenschaftliches Institut
Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Katholische Religionslehrer
Koordinationsbüro des Wissenschaftsministeriums
Kulturtechnik und Energietechnologie
Kulturverein Innerberger Forum
Kunstgeschichte und Kunstpädagogik
L&R Sozialforschung
Landesmuseum Joanneum
LOGO-Geoinformatik
Ludwig-Boltzmann-Institut
M1 Multimedia
Magistrat der Stadt Wien
NaturErlebnisPark - Verein für Stadtökologie und Umweltpädagogik
Naturfreunde-Internationale
Naturhistorisches Museum Wien
Neue Mittelschule Andritz
ÖAR-Regionalberatung GmbH
Oikodrom - Forum Nachhaltige Stadt
ÖIN - Österreichisches Institut für nachhaltige Entwicklung
ÖIR - Region und Entwicklung Beratungsges.m.b.H
ÖKL - Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung
Ökologische Landentwicklung Steiermark
Ökopark Hartberg
ÖKS - Österreichischer Kultur-Service
ÖKU - Verein Ökologie und Kunst
ORF
OSB Organisationsberatung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Östereichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen
Österreichisches Ökologie-Institut für angewandte Umweltforschung
ÖVAF - Österreichische Vereinigung für agrarwissenschaftliche Forschung
Pädagogische Akademie Baden
PlanSinn - Technisches Büro für Planung und Kommunikation
PUNI Gen mbH
Raumplanung und Regionalwissenschaft
Regional Consulting ZT GmbH Wien
REVITAL
Rosinak & Partner Ziviltechniker GmbH
RPI - Religionspädagogisches Institut der Erzdiozöse Wien
Stadtmuseum Eisenerz
Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur)
Studiengruppe Ökologie
SÜDWIND Agentur
Technisches Büro für Landschaftsplanung und Gartenbau
Theater ohne Grenzen
UPI - Urbanisticni Institut Republike Slovenije
Verein für qualitative Sozialforschung
Verein für Stadtökologie und Umweltpädagogik - NaturErlebnisPark
Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft
WKW - Wissenschaftskollektiv Wien
WPA - Beratende Ingenieure
WWF Österreich
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Im Gesamtprogramm sind mittlerweile über 40 verschiedene Disziplinen beheimatet:
am häufigsten vertreten ist
die Biologie (Zweig Ökologie), gefolgt von der Raumplanung und der Landschaftsökologie/ Landschaftsplanung.
Zahlreich vertreten sind die Disziplinen Soziologie, Landwirtschaft, Zoologie, Ökonomie, Geographie, Anthropologie,
Geschichte, Geologie, Informations- und Datenverarbeitung, Kulturtechnik und Politikwissenschaft. Gut vertreten
sind auch Rechtswissenschaft, Publizistik, Technik, Wildbach- und Lawinenverbauung, Architektur, Biochemie,
Hydrobiologie und Gewässerkunde, Psychologie, weiters Kunst, Philosophie, Technische Physik, Vermessungskunde,
Volkskunde, Archäologie, Ernährungswissenschaft, Forstwirtschaft und Hydrologie. Nicht zahlreich, aber dennoch
vertreten sind die Disziplinen Bergbau, Bodenkunde, Chemie, Germanistik, Physik und Wissenschaftstheorie (siehe Diagramm).
Auch in der Disziplinen-Aufstellung sind Mehrfachzählungen enthalten, da einige Mitwirkende in mehreren Modulen
und Projekten arbeiten.
Frauenförderung in der Wissenschaft
Frauenförderung ist ein gesellschaftspolitisches Ziel. Das Wissenschaftsministerium will dieses Ziel auch in der
Forschung umsetzen, daher wurden die Frauen in der zweiten Programmphase (KLF2) gefördert. Mit dem
KLF2-Förderschwerpunkt
'Förderung von Frauen in der Wissenschaft' konnte der Anteil
der beschäftigten Wissenschafterinnen von durchschnittlich 30% auf 50% erhöht werden. Dazu kommt, dass 5 Module
die Förderung zur Qualifizierung von Frauen in Form von Zusatzmodulen in Anspruch nahmen, da sie die Zielquote von
50% erreicht hatten.
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