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Forschungspolitische Hintergründe 
Forschungspolitische Hintergründe

Internationalisierung ist ein wichtiges Anliegen der Umweltforschung. Die internationale Zusammenarbeit bringt Zugang zu neuem Wissen und zu neuen Erfahrungen, Methoden können kritisch verglichen werden, eine kritische Masse an Know-how und Finanzierung wird erreicht, regionale Wissensdisparitäten können ausgeglichen werden, interkulturelle Kommunikation wird gefördert, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit werden erhöht.

In der KLF werden daher - seit kurz nach dem Programmstart - die Anknüpfungsmöglichkeiten an die internationale Forschung analysiert. Im Koordinationsbüro unterstützt seit 1998 eine Mitarbeiterin die Internationalisierung der Projekte. Mit diesem Schritt hat die KLF-Programmleitung den Trend zur Internationalisierung in der europäischen Forschungspolitik vorweggenommen: Im Jänner 2000 veröffentlichte die Europäische Kommission die Mitteilung 'Hin zu einem europäischen Forschungsraum'. Die Kommission will verhindern, dass Europa auf dem Weg in die wissensbasierte Wirtschaft gegenüber den USA und Japan weiter an Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit verliert, indem die EU in gemeinsamer Anstrengung mit den Mitgliedsstaaten die Bedingungen für die Forschung in Europa verbessert.

Mit den internationalen Kooperationen, die in KLF-Projekten aufgebaut werden konnten und weiterhin ausgebaut werden, leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung des europäischen Forschungsraums.
Internationale Kooperationen sind für das Forschungsprogramm aber auch deswegen bedeutend, weil die österreichischen Wissenschafter und Wissenschafterinnen Zugang zu zusätzlichen Ressourcen erhalten; der Anteil der Kofinanzierung steigt.