Synthese
Grundsätzliches zur Synthese /
bisherige Synthesearbeit /
Synthesefenster 2001
Grundsätzliches zur Synthese
In der Kulturlandschaftsforschung sind neue Erkenntnisse entstanden, die für interessierte Nutzer und
Nutzerinnen noch nicht ausreichend aufbereitet sind; auch die Zusammenhänge zwischen den Teilerkenntnissen
sind noch unzureichend erschlossen. Die Synthese soll diese Defizite verringern. Nicht ein großer
einheitlicher Bericht soll entstehen; dafür sind die potenziellen Nutzer und Nutzerinnen zu vielfältig,
die Ergebnisse zu umfangreich und in ihrer Qualität zu unterschiedlich. Vielmehr sollen die Erkenntnisse
modulübergreifend ausgewertet werden, entweder für die Wissenschaft oder für die Praxis; auch
Lücken zwischen den Modulen können noch bearbeitet werden. Neue Produkte für die Wissenschaft
und für die Praxis sollen entstehen. Die Synthese soll in kleinen Syntheseprojekten erarbeitet werden,
die bestimmten Produktkategorien zugeordnet werden können.
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bisherige Synthesearbeit
Die dritte Modulmesse im
März 2000 stellte eine wichtige Schnittstelle für eine
gemeinsame Ideenfindung dar: die Anwesenden, waren eingeladen, in einem
'Open Space', ihre Wünsche,
Anregungen und Ideen für Syntheseprojekte zu diskutieren. Zum Einstieg in die Diskussion in den
Arbeitsgruppen
präsentierte Prof. Krott, wissenschaftlicher Controller des Forschungsprogrammes, einen Vorschlag für
die Synthesebildung: Verfahren und Produktkategorien. Der Vorschlag sollte kritisiert, ergänzt, modifiziert und
konkretisiert werden.
Auf Grundlage der Ergebnisse der Diskussionen im 'Open Space', die in Protokollen festgehalten wurden, hat das
Ministerium die Rahmenbedingungen und Produktkategorien für die Synthese festgelegt; auch für die
Auswahl der Synthese-Projektskizzen waren die Ergebnisse der Modulmesse maßgebend.
Das erste
Synthesefenster wurde im April 2000 auf der KLF-Website geöffnet:
sechs Wochen lang konnten Skizzen für Syntheseprojekte eingereicht werden. Im Dezember 2000 beauftragte das
Wissenschaftsministerium die ersten
Syntheseprojekte.
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Synthesefenster 2001
Das Synthesefenster 2001 war bis 15. Oktober 2001 offen; für die Produktkategorie 'bilaterale Kooperationsprojekte'
war die Einreichfrist länger aufrecht. Die
Rahmenbedingungen und
Produktkategorien wurden ein wenig modifiziert.
Mit den zwei Fallstudien, die in enger Kooperation mit der ETH-Zürich bearbeitet werden, haben die ersten zwei
Syntheseprojekte 2001 gestartet. Außerdem beauftragte das Wissenschaftsministerium
vier weitere Syntheseprojekte der Kategorie 'Synthese für die Wissenschaft'.
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