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Im Programm Kulturlandschaftsforschung (kurz KLF) werden wissenschaftliche Grundlagen für eine
nachhaltige Entwicklung der Landschaften und Regionen Österreichs (und angrenzender Gebiete) erarbeitet.
Landschaft muss aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkundet werden. Darum setzt Kulturlandschaftsforschung
auf Interdisziplinarität: 500 Forschende, die über 40 Disziplinen repräsentieren, arbeiten in mehr als 70
interdisziplinären Projekten an Fragen zu Biodiversität und Lebensqualität, Wahrnehmung, Genese und Wandel
der Landschaft, Multifunktionalität und Nutzungskonflikten, Steuerung und Umsetzung, gesellschaftlicher
Infrastruktur, Wasser und Feuchtgebieten, Stadt - Umland, ländlicher Entwicklung. Der Leitbegriff der KLF
ist Nachhaltigkeit; ein Leitprinzip ist Transdisziplinarität: Es steht für jene wissenschaftliche Arbeit,
in der nicht-wissenschaftliche Partner und Partnerinnen an der Entstehung des Wissens mitwirken und außerdem,
dass die Umsetzung einen Teil der Forschungsarbeit bildet. Vielfältig sind auch die Bemühungen für
Internationalisierung.
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